Investition in die Fachkräfte von morgen: Modernstes Equipment für Elektro-Nachwuchs

Die Landesinnung Wien der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker setzt mit Industriepartnern Bosch sowie Intercable ein starkes Zeichen zur Nachwuchsförderung.
1. Juni 2026

Einleitung

Die Qualität der Ausbildung steht und fällt mit der Praxis und natürlich mit dem richtigen Werkzeug. Deshalb setzt die Landesinnung Wien der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker gemeinsam mit den Industriepartnern Bosch sowie Intercable ein starkes Zeichen zur Nachwuchsförderung.

Hochwertige Profi-Ausstattung wurde an die Wiener Berufsschule für Elektrotechnik in der Mollardgasse übergeben. Aber es ist mehr als eine Sachspende, es ist ein klares Bekenntnis zur Qualität in der Berufsausbildung und damit eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit der Wiener Betriebe.

„Die Förderung des Nachwuchses liegt uns von der Elektroinnung Wien besonders am Herzen. Qualität in der Ausbildung beginnt beim passenden Equipment. Es ist wichtig, dass Jugendliche auch in der Berufsschule über ausreichend professionelles Werkzeug verfügen“, betont Bernhard Wilke, stellvertretender Innungsmeister und zuständig für die Lehrlingsausbildung. Für Bildungseinrichtungen ist es oft eine Herausforderung, ihre Ausstattung auf dem aktuellen Stand der Industrie zu halten. Hier fördert die Innung gezielt, damit Lehrlinge auch in der Schule mit jenen Geräten arbeiten, die ihnen in den Betrieben zur Verfügung stehen.

Übergeben wurden zwölf vollständig ausgestattete Werkzeugkoffer von Intercable. Die Anschaffung wurde maßgeblich von der Innung getragen. Finanzierbar wurde dies durch ein dankenswertes Entgegenkommen von Intercable.Zusätzlich wurden zwölf Profi-Akkuschrauber bereitgestellt, die jeweils zur Hälfte von Bosch und der Innung finanziert wurden.

 

Übergabe der Werkzeugkoffer: Bernhard Wilke (stellvertretender Landesinnungsmeister Elektroinnung Wien), Thomas Farthofer (Intercable), Martin Nebenführ (Berufsschule Mollardgasse) und Thomas Schreiner (Bosch), v.l.

Auch die beteiligten Unternehmen unterstreichen die Bedeutung einer praxisnahen Ausbildung in der Schule. Thomas Farthofer von Intercable erklärt: „Wer sicher und präzise arbeiten will, braucht das richtige Werkzeug und muss den Umgang damit von Grund auf erlernen. Es freut uns, dass wir gemeinsam mit der Innung dazu beitragen können, die Ausbildung an der Mollardgasse auf diesem hohen Niveau zu verankern.“

Thomas Schreiner von der Firma Bosch ergänzt: „Moderne Geräte gehören heute zum Handwerksalltag. Je früher Lehrlinge damit vertraut sind, desto sicherer und selbstständiger können sie im Berufsleben agieren.“

Zukunftsberuf mit Perspektive

Mit rund 1.700 Schülerinnen und Schülern ist die Berufsschule Mollardgasse die zentrale Ausbildungsstätte für Elektrotechnik in Wien. Der Unterricht erfolgt im Blocksystem mit fünf Wochen im ersten und sechs Wochen im zweiten Semester. Die Lehre dauert 3,5 Jahre, mit Spezialisierung vier Jahre.

„Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker sind heute so gefragt wie selten zuvor, gerade angesichts der Energiewende und der zunehmenden Vernetzung von Gebäuden. Rund die Hälfte unserer Lehrlinge nutzt die Möglichkeit zur Spezialisierung, etwa in Gebäudeautomatisierung, Sicherheitsanlagentechnik oder im Bereich erneuerbare Energien. Das zeigt das große Engagement der jungen Menschen. Eine moderne Ausstattung ist entscheidend, um Lehrlinge optimal auf die Anforderungen vorzubereiten“, sagt Martin Nebenführ von der Berufsschule Mollardgasse.

Mit der Übergabe der neuen Werkzeugsets setzt die Landesinnung Wien gemeinsam mit ihren Industriepartnern ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte Fachkräfteausbildung.

 

Infos: Berufsschule für ElektroTechnik und Mechatronik  (Öffnet in einem neuen Tab oder Fenster)